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5 gute Gründe, für Bio-Qualität:

Woran erkenne ich Bio-Produkte?

Viele Lebensmittel schwimmen auf der Gesundheitswelle und wollen den Eindruck vermitteln, aus ökologischem Anbau zu stammen.
Da werden Begriffe verwendet wie "kontrolliert", "naturnah" oder "unter ständiger Laborkontrolle", vielleicht noch garantiert mit einem Dr. XY, der sein Stethoskop an den Käse hält. Auch "vital", "wellness" oder das gute alte "Vollkorn" soll in die Bio-Richtung deuten. Diese Begriffsvielfalt ist für den Verbraucher nicht leicht zu durchschauen.
Orientieren Sie sich deshalb zunächst an den geschützten Begriff "biologisch" und "ökologisch". Sobald diese auftauchen, haben Sie ein Bio-Produkt vor sich.
Wenn Sie nicht sicher sind, suchen Sie auf der Packung nach dem Kontrollvermerk. Alle Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter müssen sich jährlich staatlich kontrollieren lassen. Auf dem Produkt findet sich deshalb ein Aufdruck wie ""DE-001-Öko-Kontrollstelle". Mit diesem Vermerk ist der Bio-Status dann eindeutig.
Zu guter Letzt können Sie sich auch an die Zeichen der Anbauverbände halten (Demeter, Naturland, Bioland, etc.).
Fragen Sie einfach beim nächsten Einkauf einfach nach der Öko-Kontrollstelle, welche ihn jährlich kontrolliert. Sofern nix kommt, bleibt Ihnen nur der Glaube. Wer Lebensmittel als Bio bezeichnet ohne kontrolliert zu werden, täuscht Verbraucher.
Nach der Kontrolle bekommt der Betrieb ein Zertifikat, das ihm erlaubt, seine Produkte bis zum nächsten Besuch des Kontrolleurs als "BIO" oder "Öko" und mit Kontrollstellenzeichen zu verkaufen.

Schmeckt Bio-Ware besser als herkömmlich erzeugte

Bio als Umweltschutzmaßnahme ist die eine Seite. Genuss und echte, saubere Lebensmittel die Andere. Wir meinen, dass gerade dieser doppelte Vorteil den Reiz von Naturkost aumacht.
Viele unserer Kunden sprechen vom spürbar aromatischeren oder "echteren" Geschmack von Bio-Produkten. Beispielsweise werden häufig hervorgehoben Äpfel, Tomaten oder Bananen. Auch Bio-Milch und Brot wird regelmäßig als deutlich geschmackvoller beschrieben. Wir meinen zwar, dass dies nich immer zutreffen muss, denn der Geschmach hängt von vielen Komponenten ab, beispielsweise vom Reifegrad. Grundsätzlich aber stimmt´s sicherlich.

Bei Brot wird z.B. nicht mit Fertigbackmischungen gearbeitet, der Geschmack von nicht homogenisierter Milch ist "echter", in Fruchtaufstrichen findet sich zumeist deutlich mehr Frucht als Süßungsmittel, Trockenfrüchte sind nicht geschwefelt, Fertigsuppen kommen ohne Geschmacksverstärker aus, Fruchtsäfte sind Fruchtsäfte und keine Wasser-Konzentrat-Mischungen, Schokolade schmeckt tatsächlich nach Kakao und nicht nur nach Zucker.

Naturkost muss absolut frei von Schadstoffen sein!

Schadstoffe sind heute leider so weit in der Natur verbreitet, dass auch Biowaren davon nicht frei sind. Bio-Landbau findet nicht unter der Glasglocke statt- und deshalb finden sich auch in Bioprodukten Spuren der allgemeinen Umweltbelastung und der knoventionellen Landwirtschaft. In Deutschland werden erst drei Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Aus drei Prozent müssen zehn, zwanzig, fünfzig, hundert Prozent werden. Gerade wegen unserer lädierten Umwelt ist es wichtig, auf Bio-Ware zu setzen.

Eines garantiert der Bio-Landbau:

Beim Anbau der Lebensmittel werden keine Pestizide angewandt. Bioware enthält in aller Regel deutlich weniger Nitratgehalte, weshalb beispielsweise die Babykostherstellung konsequent auf Biolebensmittel setzt.
Wenn Sie wählen können, ob Sie neben den allgemein vorhandenen Umweltgiften noch zusätzliche Belastungen aus Anbau (z.B. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, erhöhte Nitratwerte) und Verarbeitung (z.B. Geschmacksverstärker, denaturierte Fette, modifizierte Stärke, künstliche Aromen) zu sich nehmen oder eben nicht, wozu entschließen Sie sich? ??
Gegen die allgemeinen Umweltgifte können Sie sich kaum schützen. Ihre tägliche Lebensmittelauswahl aber haben Sie in er Hand. Ausserdem betreiben Sie mit dem Kauf von Naturkost aktive Verbraucherpolitik für bessere Lebensmittel und bessere Landwirtschaft.

Warum kosten Bio-Produkte in der Regel mehr?

Der ökologische Landbau verzichtet auf chemischen, Pflanzenschutz und Minieraldünger. Die Erträge sind dadurch deutlich geringer. Andererseits ist mehr menschliche Arbeit nötig, was höhere Kosten verursacht. Höhere Kosten bringt auch die artgerechte Tierhaltung. Investitionskosten für Stallumbauten schlagen zu Buche, die Tiere brauchen mehr Platz, Bio-Futter kostet mehr Geld, die Erträge an Fleisch oder Milch sind geringer.
Naturkost wird nicht industriell erzeugt. Die Verarbeitung erfolgt vielfach in Handarbeit. Sie ist aufwendiger, zeit- und personalintensiver.
Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, billige Füllstoffe kommen nicht zum Einsatz. Echte Bio-Rohstoffe sind teurer. Naturbelassene Zutaten reagieren in der Verarbeitung immer unterschiedlich und erfordern große Erfahrung und Begleitung in der Produktion. Die Deutschen geben europaweit am wenigsten Geld für Nahrungsmittel aus. Sie sind zwar daran interessiert, dass Tiere artgerecht gehalten und die Umwelt geschont wird, wollen dafür aber nicht bezahlen.
Dies hat zu enormem Rationalisierungsdruck in der Landwirtschaft der Lebensmittelproduktion und im Handel geführt - und hat den Boden bereitet für die bekannten Lebensmittelskandale: Hormone und Antibiotika im Kalbfleisch, Schweinepest, BSE, etc.
Die Folgekosten der billigen Produktion, beispielsweise der Trinkwasseraufbereitung zur Entfernung von Pflanzenschutzmitteln und Nitraten werden dann wiederum den Steuerzahlern, also der Allgemeinheit aufgebürdet. Letztlich sind die so billig gekauften Lebensmittel also doch teurer als gedacht.

WENN SIE BIO-LEBENSMITTEL MIT NAHRUNGSMITTELN VERGLEICHEN, DIE AUS INDUSTRIELLER HERSTELUNG ODER INTENSIV- LANDWIRTSCHAFT STAMMEN, DANN IST BIO-WARE TATSÄCHLICH TEUER. WENN SIE ABER BEISPIELSWEISE EINEN HANDWERKLICH HERGESTELLTEN BIOKÄSE MIT EINEM VERGLEICHBAR AUFWENDIG PRODUZIERTEN KÄSE AUS KONVENTIONELLER MILCH VERGLEICHEN, DANN WIRD DER PREISUNTERSCHIED SCHON GERINGER. ES KOMMT ALSO DARAUF AN, WAS SIE GEGENÜBERSTELLEN.

Bio-Qualität Mehr Infos unter:

www.bioc.info